Auf dem jetzigen Parkplatz befand sich bis Anfang der 60ger-Jahre ein kleines Fachwerkgehöft das von einer alten Bauernfamilie bis Mitte der 50er Jahre noch bewirtschaftet wurde. Der Rübenkeller (Namensgeber unseres Restaurants) oder auch Hochkeller diente als Futterbevorratung für das Vieh und auch als Lebensmittellager. Diese Bauweise war erforderlich, da der hohe Grundwasserspiegel den Bau eines Tiefkellers nicht zuließ.

Das Gebäude, in dem sich das Restaurant befindet, gehörte ebenfalls zu einem bäuerlichen Gehöft und diente viele Jahre als Kuh-, Schweine-, Pferde- und Hühnerstall. Über den Stallungen befand sich üblicherweise das Stroh- und Heulager.

Das Wohnhaus wie auch die Stallungen sind im typischen eifeler Fachwerkstil gebaut worden. Das kleine Wohnhaus weist noch eine Besonderheit auf die in früheren Jahren noch sehr gängig war. Das Haus ist weit über 300 Jahre alt. 150 Jahre hat es allerdings im Vischeltal gestanden. Das ist etwa 10 Kilometer vom jetzigen Standort entfernt.

Im Vischeltal wurde es als Pfarrhaus genutzt. Nachdem der letzte Pfarrer im Vischeltal das zeitliche gesegnet hatte wurde das Haus nicht mehr gebraucht und man verkaufte es. Der neue Eigentümer demontierte das Häuschen (oder ließ es demontieren) und baute es an dem heutigen Standort wieder auf. Das ist bei einer Fachwerkkonstruktion nicht sonderlich schwierig, da sämtliche Pfosten, Riegel, Streben, usw. gekennzeichnet sind.

Da die Eifel früher eine sehr arme Region war, praktizierte man diese Art des Hauserwerbs sehr häufig. Der größte Kostenfaktor eines Fachwerkhauses war die Holzkonstruktion und die Dacheindeckung. Gebraucht war nun mal wesentlich günstiger als neu. In die Gefache wurde jeweils ein Geflecht aus Weide eingearbeitet und anschließend mit einem Gemisch aus Lehm und Stroh ausgefüllt und verputzt. Die Fundamente wurden aus Bruchsteinen hergestellt die man sich aus den vielen Steinbrüchen heraus brach. Die Kosten für Lehm, Stroh und Bruchsteine waren gleich Null.

Soviel zur Geschichte des Fachwerkhauses.

Weiter geht es mit dem Ursprung des Cafés "Am Rübenkeller".

 
  
  
  
  
  
  



 

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